Brot für die Welt 2020

In diesem Jahr richtet sich unser Blick nicht auf ein einzelnes Projekt, sondern wir befassen uns mit:

Corona: Eine weltweite Herausforderung

Schon seit Beginn der Pandemie hat Brot für die Welt mit lokalen Partnern in verschiedenen Ländern versucht, wirksam Hilfe zu leisten.

Zuerst muss das Gesundheitssystem gestützt und ausgebaut werden. „Fast überall mangelt es an gut ausgestatteten Krankenhäusern und medizinischen Fachkräften. Hinzu kommen die Lebensbedingungen, die die Ausbreitung des Virus fördern. Vielerorts leben Menschen auf engstem Raum zusammen, es mangelt ihnen an Wasser, Seife und Wissen über hygienische Grundlagen“.

Hinzu kommt, dass die lokalen Märkte wegen erlassener Ausgangssperren weitgehend zusammengebrochen sind. Damit fallen für sehr viele Menschen Verdienstmöglichkeiten weg. Sie verfügen über keine Ersparnisse und ihnen stehen auch keine stattlichen Soziallleistungen zur Verfügung.

Außerdem hat die Pandemie in einigen Ländern Auswirkungen auf die Menschenrechte.  Durch die Beschneidung der Versammlung-, Meinungs- und Pressefreiheit sowie eine zunehmende Überwachung der Bevölkerung können autoritäre Regime die Pandemie nutzen, um Kritikerinnen und Kritiker mundtot zu machen.

Die Partnerorganisationen von Brot für die Welt haben sich auf die neue Situation eingestellt und ihre Programme angepasst.

Zum Beispiel in Brasilien, da versorgt die Organisation FASE indigene Familien im Amazonasgebiet mit Nahrungsmitteln und Hygienepaketen. Weitere Partnerorganisationen sind noch in Brasilien aktiv.

Im Konfirmandenunterricht haben wir eine Ausstellung für die Homepage erstellt, in der noch Beispiele aus anderen Ländern präsentiert werden.

Quelle: Brot für die Welt „Faltblatt Corona: Eine weltweite Herausforderung“.

Ilse Köpke-Degener

 

Spendenkonto

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